Gebt uns unsere BLACKLIST zurück!!!

Auch wenn die Endgeräte der Betreuten sicher eingestellt werden können, wünschen wir uns aus medienpädagogischer Sicht zusätzlich eine Blacklist im Router. Gerade jüngere Kinder brauchen Schutz auf mehreren Ebenen: Nicht jedes Gerät ist dauerhaft richtig konfiguriert, nicht jede App greift zuverlässig und nicht jede riskante Seite wird rechtzeitig erkannt. Eine zentrale Sperrliste im Router schafft hier eine wichtige Grundsicherung für alle Geräte im Netzwerk.
Dabei geht es nicht um Kontrolle um der Kontrolle willen, sondern um verlässliche Schutzräume, in denen Kinder altersgerecht Medienerfahrungen sammeln können. Technischer Jugendschutz ersetzt keine pädagogische Begleitung — er schafft aber die Grundlage dafür, dass gutes Aufwachsen mit Medien gelingen kann. 

Was passiert gerade in Berlin: Medienpädagogik endlich im Mittelpunkt
In Berlin wird gerade neu verhandelt, wie Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt besser geschützt, begleitet und gestärkt werden können. Die Empfehlungen der Expert*innenkommission machen deutlich: Es reicht nicht, nur über Verbote, Altersgrenzen oder technische Sperren zu sprechen.
Gutes Aufwachsen mit Medien braucht Medienpädagogik — früh, alltagsnah und verbindlich. Kinder brauchen Schutzräume, Jugendliche brauchen Orientierung, Eltern und Fachkräfte brauchen Unterstützung. Genau deshalb gehört Medienbildung jetzt in die Mitte der politischen Debatte.

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